Erster Platz für unsere Schule beim Mädchen-Fussballturnier

Am Donnerstag, den 02.06.2016 fand auf dem Sportplatz in Bendorf Sayn ein Mädchen-Fussballturnier statt, welches im Rahmen der Aktion "Kicking Girls" der Laureus Stiftung organisiert wurde. Die Gesamtorganisation übernahm Herr Enrico Stein von der Bodelschwingh Schule, Bendorf.

Es nahmen fünf Grundschulen mit ihren Mädchenmannschaften teil: Bodelschwingh Schule Bendorf, Grundschule Weitersburg, Freiherr vom Stein Schule Koblenz, Regenbogen Grundschule Lützel und die Medardus-Schule.

Nach spannenden Spielen, bei denen zahlreiche Eltern die jungen Spielerinnen lautstark anfeuerten, erzielten wir den ersten Platz und erhielten von Herrn Kuhlmann und Herrn Teetz die Medaillen, Urkunden und einen Pokal. Überaus glücklich kehrten die jungen Spielerinnen in die Medardus-Schule zurück und freuen sich schon jetzt auf die bevorstehende EM.

Betreut wurde unsere Mädchenmannschaft von den beiden AG Leitern Herrn Kohns und Herrn Klasen, beide Profifußballer. Allen Beteiligten am Turnier sei an dieser Stelle unser herzlichen Dank ausgesprochen.

 
 

Mädchen-Fußballturnier an der Medardus-Schule

Am Donnerstag, dem 26.02.2015 fand im Rahmen des kooperativen Projektes „Soziale Integration von Mädchen durch Fußball“ in unserer Turnhalle ein Tunier statt. Begrüßen konnten wir hierzu die Mädchen von der Grundschule Bodelschwingh, Bendorf und der Peter-Friedhofen-Grundschule, Weitersburg.

In spannenden und intensiv geführten Spielen, die allen Beteiligten viel Spaß bereiteten, konnten sich unsere Mädels am Ende durchsetzen und knapp vor den Mädchen der Bodelschwingh-Schule den Pokal sichern. Hierzu gratulieren wir ganz herzlich! Jedes Kind erhielt außerdem ein T-Shirt und eine Medaille, sodass es für alle eine „runde Sache“ war.

Das Projekt „Soziale Integration von Mädchen durch Fußball“ wird mitgestaltet von der Mädchenfußball-Arbeitsgemeinschaft an unserer Schule und steht unter der Trägerschaft des Fußballverbandes Rheinland mit Unterstützung des Ministeriums des Innern und für Sport. Ergänzt wird dieses sportliche Angebot für die Mädchen der Medardus-Grundschule durch das Projekt Kicking Girls unter der Schirmherrschaft der Laureus Stiftung. Mehr Informationen zu dem Projekt und den beteiligten Institutionen findet sich unten auf dieser Seite.

Im Folgenden finden sich zudem einige Impressionen vom Tag.

Wir wollen Kinder für Tennis begeistern

Grundschule Arzheim gewinnt ersten Vielseitigkeits-Wettbewerb des TV Rheinland in diesem Jahr - Programm wird ausgeweitet

Koblenz. Der Tennisverband Rheinland gibt Gas: 2012 startete im TVR-Leistungszentrum auf der Koblenzer Karthause nach langer Vorbereitung der Grundschul-Vielseitigkeits-Wettbewerb, ein Jahr später folgten drei Veranstaltungen und für 2014 ist ein halbes Dutzend geplant. "Wir wollen die Kinder für unsere Sportart begeistern", sagt Simone Wernecke, in der TVR-Geschäftsstelle für Schultennis zuständig. Man steht mit anderen Verbänden in Konkurrenz beim Werben um Nachwuchs, "deshalb weiten wir unser Programm aus." Das Erfolgsmodell ist vor allem Resultat der Arbeit von Anke Wardjawand, "der rheinland-pfälzische Verband war davon so begeistert, dass er beschloss, den Wettbewerb landesweit an allen verfügbaren Grundschulen stattfinden zu lassen", schrieb das TVR-Präsidiumsmitglied für Schultennis im Jahresbericht 2013.

Der Auftakt 2014 litt allerdings unter seiner Nähe zum Ferienende. "Das haben wir erst bei den Rückmeldungen gemerkt", sagte Schulsport-Fachberater Rolf Polcher, Rektor der im vorigen Jahr siegreichen Bendorfer Medardus-Grundschule. "Viele Schulen begründeten ihre Absage damit, dass der Wettbewerb zu früh im neuen Schuljahr stattfinde." Eingeladen waren sämtliche Koblenzer Grundschulen, fünf von ihnen sowie die Weitersburger Peter-Friedhofen-Grundschule und Medardus aus Bendorf nahmen teil.

Insgesamt 70 Kinder tummelten sich in der Tennishalle, die zehn Mädchen und Jungs aus Arzheim, erstmals dabei, setzten sich in den vier Hauptrunden-Übungen Tennis-Hockey (Slalom über acht Meter mit Schläger und Ball um vier Hütchen herum), Abpraller (Aufschlag gegen eine Wand, der Ball rollt zurück in eine Wertungszone), Fächerlauf  (auf schnellen Beinen den Ball aus insgesamt fünf Ringen jeweils in den Eimer legen) sowie Low-T-Ball (besonders beliebte Tennis-Simulation) souverän durch.

"Wir haben in den drei Wochen seit Schulbeginn die verschiedenen Übungen in unserer kleinen Sporthalle trainiert", berichtete Sportlehrerin Simone Müller, die vom Erfolg ihrer Dritt- und Viertklässler bei der Wettkampfpremiere überrascht wurde. Deutlich zurück lagen gleichauf die Grundschulen Schenkendorf und Metternich, die bessere Bilanz beim Low-T-Ball sprach für Schenkendorf. Auch Asterstein hatte sich für die Hauptrunde qualifiziert, vier Punkte reichten für Rang vier. Als Schlusslicht beendete die Bendorfer Grundschule den Tag, vielleicht deshalb, weil der betreuende Tennislehrer Lothar Gondorf "darauf achtet, dass keine Kinder mitmachen, die letztes Jahr schon dabei waren". Denn für ihn wie für die TVR-Organisatoren ist der zweite Schritt der wichtigere. "Unsere Konzept hat Gefallen gefunden, die Schulen fragen nach", kann Verbandstrainer Sebastian Mastalerz mitteilen. "Spannend ist aber, was nach so einer Veranstaltung wie dieser hier auf der Karthause kommt."

Für den hauptberuflichen Tennislehrer Gondorf sieht der ideale Fortgang so aus: "Die Kinder sollen begeistert zu Hause davon berichten und ihre Eltern darum bitten, sie im Tennisverein anzumelden", sagt Gondorf, der schon seit sieben Jahren für den Tennissport in der Medardus-Schule zuständig ist und für den Kontakt zu seinem Verein TC Bendorf sorgt. "Wenn ich zwölf bis 15 Kinder in der Schul-AG habe, geht ein Viertel von ihnen in den Tennisclub." Ähnlich gut sieht die Bilanz von Thanos Sakellariou aus. Nach einem Schultennis-Projekt im Rahmen seines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in der Schenkendorfschule bot der Tennislehrer einen Schnupperkurs bei seinem Verein TC Oberwerth an, 60 Kinder nahmen daran teil, 30 wurden TCO-Mitglied. "Wenn ein engagierter Trainer dahintersteht, kommt auch der Erfolg", weiß Simone Wernecke. Und TVR-Geschäftsführer Lothar Markus betont: "Viel hängt an den Leuten." Zwar sei es schön, fänden die Kinder den Weg in den Verein, es mangele aber an den Rückmeldungen. Da hilft es ganz außerordentlich, wenn der Lehrer auch im Verein aktiv ist: "Das sind dann unsere wichtigsten Kontaktpersonen."

Wenn die handelnden Personen die Kinder sind, die nach dreistündigem Wettkampf auf die Siegerehrung warten, sollte die Gunst der Stunde zum Feedback genutzt werden. Deshalb verteilten die TVR-Organisatoren zum Abschluss dieses Vormittages Fragebögen, um gutes, nicht gutes sowie wünschenswertes zu erfahren, und die meistgenannte Antwort auf die Wunsch-Frage klang erfreulich: "Richtiges Tennis zu spielen."

Thomas Wächtler

Mädchenfußballprojekt an der Medardus-Schule

Soziale Integration von Mädchen durch Fußball - dieser Leitgedanke steckt hinter dem Pilotprojekt der Mädchenfußball-Arbeitsgemeinschaft an der Medardus-Grundschule in Bendorf unter der Trägerschaft des Fußballverbandes Rheinland mit Unterstützung des Ministeriums des Innern und für Sport. Vor gut drei Jahren wurde dieses Projekt in der Aula der Grundschule einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt, wobei Innenminister Karl Peter Bruch und der Präsident des Fußballverbandes Rheinland Walter Desch zusammen mit den Fußballkindern der AG den offiziellen Startschuss gaben. Die Sportstudentin Anna-Lena Diel und die Polizeibeamtin Azur Teke trainieren seitdem die jungen Fußballerinnen jeweils donnerstags in zwei Altersgruppen in der Zeit von 14.00 Uhr – 16.00 Uhr.

Natürlich verbindet der Präsident mit diesem Projekt auch eine allgemeine und eine spezielle Erwartung: „Wir wollen damit Kinder zum Sport und zur Bewegung bringen. Und da hoffen wir natürlich, dass sich die Kinder nach der AG Vereinen anschließen und so Multiplikatoren einer guten Sache werden."

Das Projekt läuft mit diesem Schuljahr aus. Jetzt bemühen sich alle Beteiligten um eine Fortführung des Projektes und hoffen auf eine weitere finanzielle Unterstützung. Mehr Informationen zum bestehenden Mädchenfußballprojekt mit Fußballverband und Ministerium findet sich hier.

 

Projekt Kicking Girls

Ergänzt wird dieses sportliche Angebot für die Mädchen der Medardus-Grundschule durch das Projekt Ki­cking Girls unter der Schirm­herr­schaft der Lau­reus Bot­schaf­ter Bir­git Prinz, Nia Kün­zer und Jens Leh­mann. Es gibt Mäd­chen mit Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund die Chan­ce, Fuß­ball-Ar­beits­ge­mein­schaf­ten bei­zu­tre­ten, an Fuß­ball­tur­nie­ren teil­zu­neh­men und eine Trai­ne­ras­sis­ten­tin­nen-Aus­bil­dung zu ab­sol­vie­ren, um spä­ter selbst als Men­tor und Vor­bild fun­gie­ren zu kön­nen.

Ziel des Pro­jekts ist es, den Mäd­chen den Über­gang zum be­nach­bar­ten Sport­ver­ein zu er­leich­tern und sie für den Sport zu ge­win­nen. Lang­fris­tig soll die Ver­wirk­li­chung einer Gleich­be­rech­ti­gung er­reicht wer­den. Was in Bre­men be­gann, zieht nun immer grö­ße­re Krei­se: Bis 2014 sol­len ins­ge­samt 30 re­gio­na­le Pro­jek­te mit 3600 fuß­ball­be­geis­ter­ten Mäd­chen ins Leben ge­ru­fen und lang­fris­tig ge­för­dert wer­den. Der­zeit gibt es die Ki­cking Girls in Ol­den­burg, Del­men­horst, Stade, Lü­ne­burg, Nor­der­stedt, Ber­lin, Greifs­wald, Duis­burg, Diet­zen­bach, Sie­gen, Bendorf, Augs­burg und Bay­reuth. 

Mehr Informationen finden sich auf den Seiten der Laureus-Stiftung.

Auch die Medardus-Grundschule führt Aktivitäten des Landessportbundes zur Gewaltprävention im und durch Sport durch.

Der Landessportbund und seine Sportjugend unterstützen finanziell Veranstaltungen, Projekte und Fortbildungsmaßnahmen an unserer Schule, die das Thema "Gewaltprävention im und durch Sport" als festen Bestandteil verankern.

Dies geschieht in aktiver Partnerschaft mit dem Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur sowie dem Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen sowie in Netzwerken mit Organisationen und anderen Akteuren, die in der Prävention von Gewalt tätig sind.

Mit der Kampagne "locker bleiben - ohne Gewalt gewinnen" unterstützt der Landessportbund, koordiniert von seinem Ausschuss "Gewaltprävention",  vielfältige Aktionen im Rahmen des Friedenstifter-Trainings an der Medardus-Grundschule. Dazu können kostenlos Materialen angefordert und Zuschüsse beantragt werden. Nähere Informationen finden Sie unter www.lsb-rlp.de (Ansprechpartner E-Mail: o.kalb@lsb-rlp.de).

Das Programm "Integration durch Sport" wird durch die Sportjugend umgesetzt. Ziel ist die Integration von Zuwanderern sowie sozial Benachteiligten in die Gesellschaft. Besonders der Sport bietet ein wichtiges Handlungsfeld. Eine rasche Integration leistet u.a. einen wirkungsvollen Beitrag zum Fair Play zwischen Aufnahmegesellschaft und Zielgruppe. An mehreren Standorten in Rheinland-Pfalz hat die Sportjugend freiwillig engagierte Ansprechpartner eingestellt und mit interkulturellen Kompetenzen qualifiziert. In Zusammenarbeit mit Sportvereinen versuchen diese insbesondere Jugendliche zu erreichen, die in der Regel keinen Zugang zu den Sportvereinen finden. Dabei geht es zunächst nicht vordergründig um Integration, sondern um ein erstes Kennenlernen.

Regelmäßig besucht das Spielmobil montags in den Pausen unsere Schule und stellt vielfältige Pausenspiele zur Verfügung. Zusätzlich werden Übungsstunden im Handball, Basketball, Kleine Spiele und Joga im Rahmen der Ganztagschule finanziell unterstützt.

(Ansprechpartner: Milan Kocian, Integration durch Sport, Tel.: 0261 / 135-125; Email: sjugend@aol.com)

"locker bleiben"
Friedlich geht es zu beim Einzug der Nationen unserer Medardus Mini-WM.